Canada 2017

12. Juli – weiter nach Jasper

Heute Morgen haben wir uns um sieben vom Wecker wecken lassen. Nach einer Tasse löslichen Kaffee ging es dann um 08:00Uhr schon los Richtung Jasper.

Gegen halb neun haben wir einen ersten kurzen Stop am Mistaja Canyon eingelegt. Nach 500 m runter zu einer Brücke konnten wir einen eindrucksvollen Canyon bewundern, der über Jahrtausende in den Fels gespült wurde.

Mistaya Canyon auf dem Icefield Parkway

Gegen halb zehn waren wir dann fast oben auf dem Sunwapta Pass und waren sehr froh, so früh dran zu sein, als wir den Parklatz zum Parker Ridge Trail angefahren haben. Wir waren bei weitem nicht die ersten, bekamen aber noch einen sehr guten Platz für unser Riesengefährt. Und dann genossen wir alle sechs einen wunderschönen Aufstieg durch viele bunte Bergblumen, um dann oben angekommen einen herrlichen Blick auf einen Gletscher und dem dazugehörigen Fluss durch eintiefes Tal bewundern zu können.

Parker Ridge Trail

Leider hat es an diesem Tag die Sonne nicht durch die Wolken geschafft….

…entsprechend schlecht war die iegentlich wunderschöne Aussicht.

Kurz vor zwölf fuhren wir weiter zum Columbia Icefield. Dort besuchten wir den Glacier Skywalk, von dem wir aber alle einigermaßen enttäuscht waren. Und ich denke nicht, dass das nur an dem mittelmäßigen Wetter heute lag.

Weiter zum Columbia Icefield

Der Skywalk war ziemlich enttäuschend und das lag sicher nicht nur am bescheidenen Wetter.

Auf dem restlichen Weg nach Jasper machten wir noch eine kurze Kaffeepause, weil alle, insbesondere der Fahrer, recht müde waren. Gegen vier kamen wir dann am Whistlers Campground bei Jasper an.

Tobn und ich wanderten gleich noch die 3,2 km nach Jasper rein, um die Gegend für Laras morgigen Geburtstag etwas zu erkundigen und um noch ein paar Dinge einzukaufen.

Die unterschiedliche Farbigkeit des Wassers kommt übrigens nicht vom Schatten sondern daher, dass hier zwei Flüsse zusammen fließen: Das hellere kommt vom Gletscherwasser und das dunklere von einem normalen Fluss.

Zurück am Platz duschten wir und genossen das Abendessen nach diesem langen Tag.

Danach gab es noch eine nette Überraschung, als eine Wapiti-Herde über den Campingplatz marschierte und sich kein bisschen von den vielen Fotografen beirren ließ!

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