Canada 2017

15. Juli – Hazelton

Nach einem kurzen Frühstück sind wir um 09:15 Uhr am Purden Lake Campground aufgebrochen. Heute Hatten wir die längste Tour der Reise vor uns, nämlich 508 km bis nach Hazelton.

Diesmal fährt der Zug parallel zu unserer Straße. Mehr zu der Bedeutung der Eisenbahn im Westen Kanadas im vorherigen Blog-Eintrag.

Immer wieder Baustellen

Pause im Tim Hortons

Gegen zehn haben wir erstmal eine Tank- und Kaffeepause eingelegt. Um 12:00 folgte dann die Mittagspause bei Tim Hortons in Vanderhoof. Hier erlebten wir ein weiteres Beispiel für die unbeschreibliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kanadier: Wir fuhren mit unserem Zehn-Meter-Gefährt in die Einfahrt zu Tim Hortons, die sich als Zufahrt zu dem Drive In herausstellte, was vorher nicht ersichtlich war, durch den wir aber definitv nicht passten! Wir waren noch am Überlegen, ob und wie wir hier drehen oder wieder rauskommen sollten, da klopfte es am Fahrer-Fenster und ein kanadischer Gast (?) erklärte uns, dass wir hier nicht durch kämen und ob er den Verkehr aufhalten sollte, damit Tobn rückwärts wieder raus käme. Gegenüber gäbe es einen großen Parkplatz, auf dem wir entspannt parken könnten…

Genau so machten wir es und kaum waren wir aus der Sackgasse draußen, war von dem netten Helfer nichts mehr zu sehen.

Auf dieser Strecke hatten wir auch mal richtig ekliges Regenwetter.

Und dann legte Tobn auf einmal eine Vollbremsung hin und schrie „Bär! Bär! Bär!…“

Die bis dahin angenehme und entspannte Fahrt wurde dann von einem kleinen schwarzen Bären am Straßenrand gekrönt.

Diner in Houston

Die nächste Kaffeepause machten wir dann in einem authentischen Diner in Houston. Dazu angeschlossen war ein chinesisches Restaurant, so dass wir zum Kaffee chinesische Leckereien hatten.

Kanadisches und Chinesisches zu Mittag

Um 18:30 Uhr sind wir dann auf dem Ksan Campground in Hazelton eingetrogffen und waren völlig erstaunt und aufs angenehmste überrascht, dass wir einen Voll-Hook-Up-Platz inklusive echt gutem WIFI hatten.

Inzwischen hatte sich das Wetter wieder beruhigt und es hatte wieder aufgeklart.

Leider waren wir aber zu spät dran, um noch eine Führung durch das First-Nation-Dorf mit zu machen und am nächsten Morgen wollten wir dann ja auch schon weiter. So sind wir nur ein wenig durch das verwaiste Dorf spaziert. Und haben eine Weißkopf-See-Adler beobachtet, der aber nicht mehr los fliegen wollte.

Verwaistes First-Nation-Dorf, leider waren wir zu spät für eine Führung, bei der man die Unterschiede der einzelnen Clan-Häuser erklärt bekommen hätte.

Ausblick am Ende des Campgroundes

Weißkopfseeadler

Gekocht haben wir an diesem Abend dann nicht mehr, sondern nur geduscht und den Abend genossen mit Filme runter laden, Social Network und ich habe endlich mal die ersten füng Blog-Einträge hochgeladen.

Und dann bekamen wir noch Besuch von einem jungen wunderhübschen Fuchs am Platz.

Besuch eines jungen Fuchses auf unserem Platz

Der war wirklich herzallerliebst!

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