Canada 2017

20. Juli – Inside Passage

Um 4:30 wurden wir von vier Weckern geweckt. Zwanzig Minuten später standen wir in der Schlange vor dem Fähranleger. Ziemlich bald wurden wir instruiert und in eine zugewiesene Bahn geleitet, wo wir dann noch zwei Stunden Zeit hatten bis es aufs Schiff gehen würde. Wir kochten in dieser Zeit Kaffee und wer noch im Schlafanzug war zog sich an.

Um 5:00 Uhr am Fähranleger

Gegen sieben wurde die Fähre nach und nach gefüllt und kurz vor acht legten wir (fast) pünktlich ab.

Abgelegt.

Wir waren alle aufs Angenehmste überrascht, dass es auf dem Schiff nahezu leer und angenehm entspannt war.

Man konnte auf drei Ebenen draußen schauen und innen gab es überraschendleckeres Essen in der Cafeteria.

Von dort konnte man aus großen Fenstern auch das Wasser beobachten. Nach einem “englischen” Frühstück mit Würstchen und Ei habe zumindest ich den Großteil des folgenden Tages an Deck verbracht. Mann hatte die ganze Zeit über eine herrliche Sicht auf Hügel und Berge zu beiden Seiten und natürlich über das Wasser.

Frühstück

Bald schon sichtete der erste einen Wal und so waaar man die meiste Zeit damit beschäftigt, ein möglichst schönes Foto von einem Wal zu bekommen. Das war gar nicht so einfach, da man ja nicht wusste. Wo und wann der nächte auftauchen würde, auchwaren sie oft doch recht weit weg, so dass man auf ein gutes Tele angewiesen war.

Dabei war die Atmosphäre die ganze Zeit über wunderbar entspannt und freundlich unter den Passagieren, was ich besonders genossen habe, da ich große Menschenansammlungen auf begrenztem Raum nicht besonders schätze.

Und plötzlich war da tatsächlich ein Wal zusehen!

Gegen Mittag gab es frisch zubereitete, sehr leckere Burger für uns. Anschließend hat Tobias seinen Mittagsschlaf im Bord-Kino gehalten, während ich an Deck über meinem Buch in der angenehm wärmenden Mittagssonne eingeschlafen bin. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir nicht so sicher, wie ich es den Rest des Tages wach aushalten sollte…

Mittagsschlaf

Nach diesem Mittagstief fühlte ich mich aber überraschend gut und die Stunden verflogen, während ich in die Ferne und aufs Wasser blickte.

Gegen acht verschwand die Sonne langsam hinter Wolken und Bergen und wir zogen uns in die Cafeteria zurück, um bei Tee und Wein Doppelkopf zu spielen bis es Zeit wurde zum Wagen zu gehen.

Um Mitternacht stand dann unser Wohnmobil auf dem Campingplatz in Port Hardy.

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