Penang Sports Club

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Heute sind wir wieder erst sehr spät aufgestanden, was jedoch womöglich dem Jetlag geschuldet ist, da die Zeit hier im Gegensatz zu unserem Zuhause in Deutschland ja um 6 Stunden nach vorne verschoben ist und wir tatsächlich erst seit drei Tagen hier sind. So sind Lara und ich gestern auch erst um 2:00 Uhr und Monika sogar erst um 4:00 Uhr eingeschlafen.

Das Armenian Street Heritage Hotel
Das Armenian Street Heritage Hotel

Nachdem wir uns alle fertig gemacht hatten, sind wir dann raus gegangen, wo uns erstmal eine Hitzewelle empfing, da es hier vor allem um die Mittagszeit mega heiß ist. Nun sind wir wieder zu dem gleichen Stand wie gestern Abend gegangen, um dort zu frühstücken, dieser war allerdings geschlossen, weshalb wir uns dann gegenüber jeder einen frisch gepressten Saft, wieder in einem Frühstücksbeutel, gekauft haben.

Man sucht sich ein Tütchen mit frischem Obst aus. Daraus wird dann zusammen mit Wasser und Eis im Mixer (Mango) oder Entsafter (Papaya, Melone...) der Saft frisch zubereitet und abgefüllt.
Man sucht sich ein Tütchen mit frischem Obst aus. Daraus wird dann zusammen mit Wasser und Eis im Mixer (Mango) oder Entsafter (Papaya, Melone…) der Saft frisch zubereitet und abgefüllt.

Tobn hatte Wassermelone, Lara hat sich für einen Mangosaft entschieden und Monika und ich hatten Papayasäfte.

Dann sind wir in ein chinesisches Restaurant nebenan gegangen, was sehr voll war und auch eher wie ein Food Stall aussah.

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Frühstück
Wan Tan Mee und Beef Mee Soup

Wir aßen zwei Nudelgerichte in Suppen, Wan Tan Mee und Beef Mee Soup, und dann noch mal Beef Mee ohne Soup, also wie ein normales Nudelgericht.

Anschließend sind wir zur nächsten Bushaltestelle gelaufen, die aber ziemlich weit entfernt war, wodurch wir auf dem Weg noch ein Streetart gesehen haben, das ist ein Kunstwerk an einer Hauswand, das mit echten Dingen verbunden wird, die sich dann an dieser Wand befinden.

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Außerdem kamen wir an einigen Kunstwerken vorbei, die aus Metallstäben gebaut waren und historische Ereignisse gezeigt haben.

Wirklich überall, wie hier an Bus, findet man hier Schilder, das Durians verboten sind! Noch haben wir diese "Stinkefrucht" nicht probiert, haben das aber noch unbedingt vor...
Wirklich überall, wie an diesem Bus, findet man hier Schilder, dass Durians verboten sind! Noch haben wir diese „Stinkefrucht“ nicht probiert, haben das aber noch unbedingt vor…

Daraufhin haben wir den Bus zum Penang Sports Club genommen, in dem Tobns Eltern damals oft Tennis gespielt haben und im Pool gewesen sind und Tobn und seine beiden Brüder immer gespielt haben.

Nachdem wir
Nachdem wir die bürokratischen Hürden, in den Penang Sports Club als Tagesmitglied eingelassen zu werden (die locker mit denen in Deutschland konkurrieren können!) überwunden hatten, konnten wir einen entspannten Nachmittag am Pool genießen – mit frischem Melonensaft und kühlem Bier.

Wir sind dann in den Pool gesprungen, der viel wärmer war als Schwimmbäder in Deutschland, der allerdings trotzdem sehr erfrischend war. Wir haben einige Zeit im Becken gespielt, Monika und Tobn sind ein paar Bahnen geschwommen, bevor wir aus dem Wasser raus sind und Lara sich Spaghetti Bolognese bestellt hat. Diese haben sehr gut geschmeckt und langsam habe ich dann auch Hunger bekommen.

Spaghetti Bolognese für Lara, wie sie schon ihr Papa vor dreißig Jahren hier gegessen hatte.
Spaghetti Bolognese für Lara, wie sie schon ihr Papa vor dreißig Jahren hier gegessen hat.

Die anderen drei sind dann nochmal ins Wasser gegangen, ich habe mich in der Zeit jedoch lieber umgezogen und mich dann neben den Pool gesetzt und auf die anderen gewartet.

Tennisplätze mit neuen Anbau im Hintergrund (diese Fotos füge ich selbstredend vor allen für die Familie Reckhard ein)
Tennisplätze mit neuen Anbau im Hintergrund

Nun hat uns Tobn noch die Tennisplätze gezeigt und dann haben wir uns an einen Tisch im Bar-Bereich gesetzt, wo Tobn dann ein Bier, Lara einen Sternfruchtsaft und Monika und ich eine Kokosnuss getrunken haben.

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Die Kokosnüsse waren sehr lecker, das Wasser sehr süß und das Fruchtfleisch vergleichsweise weich und schon fast geleeartig. Dann hat sich Tobn nach seinem ehemaligen Tenislehrer umgeschaut, der sehr gut mit seinem Vater befreundet war, und ihn dann auf einem Tennisplatz bei einer Unterrichtsstunde entdeckt. Wir haben also noch eine halbe Stunde gewartet, bis die Stunde vorbei war und haben uns noch etwas zu Trinken bestellt und die Zeit verstreichen lassen, bis Tobn plötzlich weg war und schon mit seinem Tenislehrer im Gespräch war. Wir kamen dann dazu, während sie sich vor allem über Tobns Vater unterhalten haben, da der Tenislehrer wohl sehr eng mit diesem befreundet gewesen war und sich jedoch nur sehr flüchtig an Tobn und seine Mutter erinnern konnte.

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Nach diesem sehr netten Gespräch sind wir dann wieder zum Bus gelaufen und an der gleichen Stelle wie letztes Mal ausgestiegen.

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Dort haben wir uns diesmal in das Lokal gesetzt, wo wir gestern die Banana Leaves gekauft haben und haben dort gegessen. Lara hatte gebratene Nudeln, die sie jedoch ziemlich scharf fand und Monika, Tobn und ich hatten zu dritt drei indische Reisgerichte, zwei davon mit Huhn-, eins mit Lammfleisch. Abschließend haben Lara und ich uns noch Donutbällchen am Stiel zum Nachtisch gegessen und dann sind wir alle zurück ins Hotel gegangen.

Die Getränke hier sind wirklich alle genauso pappsüß wir sie aussehen!
Die Getränke hier sind wirklich alle genauso pappsüß wir sie aussehen!

Dort angekommen haben wir uns noch „Twisties“ gekauft, eine Mischung aus Chips und Erdnussflipps mit Hühnchengeschmack, die Tobn noch aus seiner Kindheit kennt und sind ddan auf unser Zimmer gegangen. Wir haben nach und nach unsere Kleidung gewaschen, geduscht und Zähne geputzt, bevor wir im Bett zwei Runden Doppelkopf gespielt haben und die Twisties dabei gegessen haben. Dann haben wir um Mitternacht rum geschlafen.

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4 Kommentare auch kommentieren

  1. Murtaza sagt:

    Hallo miteinander, ich bin mittlerweile ein riesen Fan von Eurer Reise und Eurem Blog geworden. Es ist immer so interessant und spannend, alles mit zu verfolgen, während ich hier in Malta bin.
    Eine Frage noch: Wie lange hat noch mal Tobn in Malaysia gewohnt?

    Freundliche Grüße

    Murti

    1. Luk sagt:

      Danke, dir auch viel Spaß in Malta! Tobn hat sieben Jahre lang hier gelebt, von seinem siebten Lebensjahr bis er vierzehn war.

  2. Gabriele Biskup sagt:

    Ja, ich kann Murtaza nur zustimmen, es macht Riesenspaß, den Blog zu lesen 🙂

  3. Petra Hanson-Wolf sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    das sieht ja alles echt super aus.
    Eine tolle Seite mit vielen Infos von euch und über Malaysia
    Toll!!!
    Wir wünschen euch noch eine tolle Zeit, bis bald!
    Liebe Grüße senden euch Leon, Kim, Petra & Sven 🙂

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