Waitomo Glowworm Caves und Rotoma

Neujahr 2019 – Gegen sieben standen wir auf und gegen acht verließen wir das wunderbare The Crossing Backpackers Hostel Richtung Waitomo Caves. Dort erwartete uns gegen Mittag nämlich Black Water Rafting durch die Glowworm Caves.

Dieses war dann sehr spaßig, sehr nass, sehr kalt und sehr beeindruckend. Wir sind zu einem kleinen Eingang zu dieser natürlichen Höhle mit einem Bus gebracht worden, nachdem wir uns in nasse Wetsuits gepackt hatten. Bevor es losging, übten wir noch das Sich-Rückwärts-Ins-Wasser-Werfen!

Die Höhle war an ihrer tiefsten Stelle fast 50m hoch und man sah oben ein ganz klein wenig Sonnenlicht und an einer Stelle sogar Leute, die oben herum liefen. Der schönste Teil war für mich dann wirklich, als wir alle in einer Schlange durch einen engen Tunnel trieben bzw. an meinem linken Fuß von Astrid gezogen wurden und die Decke über uns mit Millionen von blau leuchtenden Sternen, den Glowworms, übersät war…

Diese Fotos haben wir selbstverständlich nicht selbst gemacht, sondern sie konnten im Anschluss bei den Waitomo Caves erworben werden.

Danach gab es eine herrlich heiße Dusche und Tomatensuppe und Bagels. Und dann ging es für uns weiter nach Rotoma, unserem nächsten Ziel.

Weiterfahrt nach Rotoma

Nach dem unheimlich netten Aufenthalt in The Crossing Backpackers war es für den nächsten Campingplatz schwierig, uns auf Anhieb zu überzeugen. Noch dazu gab es keinerlei Netz. Wir kamen auch erst gegen sechs totmüde an. Als wir jedoch unsere Zelte aufgebaut hatten und alles Nötige in den Küchen- und Aufenthaltsbereich geschleppt hatten, wurde es zunehmend gemütlicher: Luk kochte unsere „Burger-Reste“ vom Silverster-Abend zu einem sehr leckeren Abendessen und wir wurden Teil einer wahnsinnig netten Geburtstagsgesellschaft. Es ist unglaublich, wie nett Menschen sein können! Man wurde sofort angelächelt von kleinen und jugendlichen Kindern sowie von mittelalten und alten Menschen, zum Bier eingeladen, obwohl striktes Alkoholverbot am Platz galt – zumindest laut Schild! Witzigerweise handelte es sich aber um die Familie der Campingplatzinhaber, die hier feierten. Noch interessanter machte es die Tatsache, dass es offensichtlich um eine seit Generationen gemischte Familie aus Maori und Europäern handelte und wir im Laufe des Abends echt tolle Gespäche führten.

In den nächsten zwei Tagen wollten wir nach den letzten doch recht durchgeplanten Tagen hier ausspannen und uns die bunten stinkenden Thermalseen von Rotorua ansehen…

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