Canada 2017

9. Juli – weiter nach Lake Louise

Aber der Morgen sollte nicht besser werden als mein letzter Abend: Als Tobn morgens aufstehen wollte, musste er erstmal für eine halbe Stunde im Waschhaus verschwinden und sich übergeben. Danach hat er sich wieder hingelegt… wir wollten heute weiter fahren und wir müssten den Platz um eins räumen und Tobn war nicht ansprechbar…

Zum Glück stand er gegen zwölf doch auf und fühlte sich offensichtlich besser, so dass wir dann doch aufbrechen konnten.

Auch das gehört bei so einem luxuriösen Gefaährt dazu: Dreckiges Waser raus, frisches Wasser rein.

Einfahrt zum Bow Valley Parkway 1A

Immer wieder wunderschöne Ausblicke auf Gletscher und schneebedeckte Berge…

…am Straßenrand und hier auch an der Rezeption des Campgrounds immer wieder wunderschöne Wiedenblumen.

Wir nahmen diesmal die kleinere Straße Richtung Lake Louise zurück den Bow Valley Parkway 1A. Tiere sahen wir hier mittags um eins leider keine, dafür aber eine Schlange parkender Autos, bei deren Anblick jeder deutsche Baggersee vor Neid erblassen würde.

So fiel der geplante Spaziergang zum Waterfall im Jonston Canyon und die Wanderung zu den Ink Pots leider aus! Der Lake Louise Campground ist dagegen sehr nett am Bow River gelegen.

Am Ankunftstag liefen wir eine halbe Stunde nach Lake Louise hinein, eigentlich ein großer Rastplatz mit Informationscenter, aber mit guten Einkaufsmöglichkeiten, so dass das Abendessen gesichert war.

Außerdem fanden wir heraus, dass von hier aus ein Shuttle-Bus zum Lake Louise fuhr, so dass wir also doch nicht unser Wohnmobil bewegen müssten, wenn wir dorthin wollten.

Das wollte ich am nächsten Tag unbedingt, da von dort die Wanderung zu den Six Glaciers beginnt. Allerdings hatten sie für den nächsten Tag eine Regenwahrscheinlichkeit von 82 % angesagt!

Wenn wir nicht grillten, dann gab es eigentlich meistens leckere Nudeln à la Veronika.

Brote schmieren für den nächsten Wandertag und Postkarten colorieren…

Nach dem Einkauf erfrischten Veronika und ich uns erstmal im Fluss und danach gab es Nudeln und Salat zu Abend und anschließend einige Runden Doppelkopf.

Gabi und Veronika haben eine riesige Menge Brote geschmiert, damit wir vorbereitet wären, wenn es am nächsten Morgen früh raus ginge.

Ich hatte mir vorsichtshalber bei dieser Wettervorhersage nicht viel Hoffnung gemacht, um nicht allzu enttäuscht zu sein, wenn die Wanderung, auf die ich mich schon in Deutschland gefreut hatte, im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiele…

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